Weihnachten in Frankreich – Frank-Lesemethode A1-A2
Weihnachten in Frankreich – und überall hat jemand einen großen Plan
Ein Konditor will endlich den ganz großen Wurf schaffen. Eine Großmutter hat einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt gebucht und ihre Familie gleich mit eingeplant. Zwei Nachbarn sind sich sicher: Der schönste Weihnachtsbaum steht selbstverständlich im eigenen Haus.
Willkommen in einem französischen Dezember voller Plätzchenduft, Lichterketten und Menschen, die es mit dem perfekten Fest ein wenig zu genau nehmen. Französisch mit Humor: Weihnachten in Frankreich versammelt drei moderne Lesebücher mit insgesamt 30 humorvollen Weihnachtsgeschichten: zehn pro Band, mit wiederkehrenden Figuren, lebendigen Dialogen und viel Wärme.
Diese Ausgabe begleitet Sie mit der Frank-Lesemethode auf Niveau A1–A2. Deutsche Übersetzungen und Erklärungen stehen direkt in den französischen Passagen. Anschließend lesen Sie denselben Abschnitt noch einmal auf Französisch ohne die eingefügten Hilfen. So können Sie schon mit ersten Kenntnissen bei Antoine in der Backstube vorbeischauen, Mamie Odiles Familie auf den Weihnachtsmarkt begleiten und beobachten, was hinter den hell erleuchteten Fenstern der Nachbarn geschieht.
Drei Bücher, auf die man sich abends freuen kann
Vielleicht kennen Sie dieses Gefühl: Die Lust auf Frankreich ist da, die ersten Wörter sind vertraut, aber ein ganzes französisches Buch erscheint noch weit entfernt. Dieses Set gibt Ihrem Französisch einen konkreten Anlass. Sie möchten wissen, was als Nächstes passiert. Ob ein ehrgeiziger Plan diesmal funktioniert. Welche Bemerkung Mamie Odile ihrer Familie zumutet. Und wie viele Lichter in einer einzigen Straße eigentlich Platz haben.
Jeder Band erzählt seine eigene fortlaufende Geschichte in zehn überschaubaren Teilen. Sie bleiben bei denselben Menschen, lernen ihre Eigenheiten kennen und können nach einer Pause wieder an etwas Vertrautes anknüpfen. Mit jedem neuen Buch wechseln Sie den Schauplatz: von einer Pâtisserie in der Touraine zum Weihnachtsmarkt in Colmar und weiter in eine kleine Straße in der Charente.
Diese drei Geschichtensammlungen gehören zum Set
La Bûche Parfaite – ein Konditor mit großen Ambitionen
Antoine Mareschal backt gute Kuchen. Aber gut reicht ihm diesmal nicht: Bei einem regionalen Wettbewerb möchte er mit einer außergewöhnlichen Bûche de Noël überzeugen, dem französischen Weihnachtskuchen in Baumstammform. Sechs Wochen bleiben ihm für seine große Idee.
Leider hält sich eine Biskuitrolle nicht allein deshalb zusammen, weil man fest an sie glaubt. Mangos werden nicht auf Kommando reif. Und ein Schuss Calvados kann erstaunlich großzügig ausfallen. Antoines junge Mitarbeiterin Pauline sieht die Dinge klarer als ihr Chef; sein Freund Gilles liefert Ratschläge und Kommentare, die nicht immer gleich gut ankommen. Dazu kommt Madame Fournier, deren Honig etwas Besonderes ist – und die sehr genau wissen möchte, was Antoine damit vorhat.
Eine warmherzige Komödie über Ehrgeiz, ehrliche Freunde und die Suche nach einem Geschmack, der wirklich zu einem passt.
Le Marché de Noël – Mamie Odile hat schon gebucht
Beim Sonntagsessen verkündet die achtzigjährige Mamie Odile ihren Plan: Die Familie Muller wird in diesem Jahr einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Colmar betreiben. Der Standplatz auf der Place des Dominicains ist bereits reserviert. Über die grundsätzliche Frage muss also niemand mehr diskutieren.
Verkauft werden ihre berühmten Bredele, die kleinen elsässischen Weihnachtsplätzchen, und Glühwein nach dem Rezept des Großvaters. Nun braucht die Familie nur noch einen aufgebauten Stand, genügend Gebäck und einen Alltag, der sich an den Plan hält. Doch beim Zusammenbauen hilft selbst ein Ingenieursberuf nur bedingt. Nebenan taucht ein selbstbewusster Konkurrent auf. Und auch Wind, ein großer Topf Glühwein und eine ganze Schulklasse haben ihren Anteil an dieser Weihnachtszeit.
Zwischen Fachwerk, Zimtduft und schlagfertigen Familiengesprächen entsteht eine Geschichte über das schöne Chaos eines gemeinsamen Vorhabens.
Le Noël des voisins – zwei Nachbarn, sehr viel Weihnachten
Jean-Marc Poulain und Gérard Michaud wohnen seit zweiundzwanzig Jahren nebeneinander. Sie haben erstaunlich viel gemeinsam. Vor allem die Überzeugung, dem anderen in entscheidenden Fragen überlegen zu sein.
Im Dezember werden diese Fragen besonders anschaulich: Wessen Haus leuchtet heller? Wer hat den größeren Baum? Und seit wann gehört ein mechanischer Pinguin unbedingt zur Weihnachtsdekoration? Während die Männer nachlegen, trinken ihre Frauen Catherine und Françoise miteinander Kaffee. Die beiden sind eng befreundet und betrachten die Entwicklung mit einer Mischung aus Vergnügen und Erfahrung.
Auch Briefträger Patrice und der Bürgermeister bleiben von dem Wettbewerb nicht verschont. Zehn Geschichten voller Nachbarschaftskomik, festlicher Vorbereitungen und kleiner Gesten, die zwischen all den großen Auftritten ihren eigenen Platz finden.
So lesen Sie mit der Frank-Lesemethode
Den Sinn direkt im Text erschließen
Die französischen Passagen werden durch eingefügte deutsche Übersetzungen und Erläuterungen begleitet. Die deutsche Erklärung steht direkt bei der französischen Wendung, auf die sie sich bezieht. Sie können das Gespräch in der Backstube oder am Marktstand verfolgen und dabei sehen, wie die französische Formulierung zum Geschehen passt.
Den Abschnitt anschließend auf Französisch lesen
Danach folgt derselbe französische Text ohne die eingefügten Hilfen. Der Inhalt ist Ihnen nun bereits bekannt. Dadurch können Sie Ihre Aufmerksamkeit stärker auf die französischen Sätze richten und ausprobieren, was Sie wiedererkennen. Wenn eine Stelle noch unklar ist, gehen Sie zur unterstützten Passage zurück.
Das eigene Tempo finden
Sie entscheiden, wie viel Sie lesen und wie häufig Sie die Hilfe nutzen. Ein kurzer Abschnitt ist ebenso möglich wie eine ganze Geschichte. An manchen Tagen möchten Sie eine besonders lustige Szene erneut lesen; an anderen folgen Sie den Figuren bis zum nächsten Kapitel. Das Set lässt Raum für beides.
Französische Wörter bekommen eine Geschichte
Die Figuren kaufen ein, machen Vorschläge, fragen nach, widersprechen, bewirten Gäste und versuchen, kleine Katastrophen zu bewältigen. Die Weihnachtszeit verbindet viele vertraute Themen: Essen, Familie, Nachbarn, Wünsche, Vorbereitungen und gemeinsame Entscheidungen.
Sie begegnen dem Wortschatz in Situationen mit einem erkennbaren Anlass. Ein Vorschlag klingt anders, wenn Pauline ihn ihrem ehrgeizigen Chef macht. Ein Einwand bekommt eine besondere Note, wenn Mamie Odile die Sache längst beschlossen hat. Gerade solche Szenen machen Lust, sich mit Formulierungen zu beschäftigen und sie später wiederzuerkennen.
Die zehn verbundenen Geschichten pro Buch helfen auch bei der Orientierung: Namen, Beziehungen und Schauplätze werden vertraut. Sie müssen sich nicht nach jeder kurzen Erzählung auf eine völlig neue Figurenwelt einstellen.
Für wen ist diese Ausgabe gedacht?
Die Ausgabe mit Frank-Lesemethode A1–A2 richtet sich an Erwachsene mit ersten Französischkenntnissen, die beim Lesen gern eng begleitet werden. Sie passt zum Einstieg in eine längere Lektüre ebenso wie zu einem Wiedereinstieg nach einer Pause. Auch ergänzend zu einem Sprachkurs bietet sie einen schönen Anlass, sich regelmäßig mit Französisch zu beschäftigen.
Besonders gut passt das Set, wenn Sie lebendige Alltagsgeschichten, pointierte Gespräche und eine warme Weihnachtsatmosphäre mögen. Sie können sich zunächst auf den Inhalt konzentrieren und die sprachliche Unterstützung in Ihrem eigenen Rhythmus nutzen.
Wenn Sie auf Niveau A2 bereits lieber einen durchgehenden französischen Text lesen und nur einzelne Wörter nachsehen möchten, gibt es dieselben drei Bücher auch mit Worterklärungen für A2–B1. Entscheidend ist, welche Art der Hilfe Ihnen beim Lesen angenehm ist.
Ein Geschenk mit drei kleinen Reisen nach Frankreich
Für jemanden, der Französisch lernt und gern liest, kann dieses Set beides zusammenbringen: eine persönliche Aufmerksamkeit und viele unterhaltsame Lesemomente. Es schenkt eine Backstube voller großer Ideen, ein quirliges Häuschen auf dem Weihnachtsmarkt und eine Nachbarschaft mit ausgesprochen ehrgeizigen Weihnachtsplänen.
Auch für sich selbst lässt sich daraus ein schönes Dezemberritual machen: das Buch aufschlagen, eine vertraute Figur wiedersehen und für eine Weile in ihre französische Weihnachtswelt eintauchen. Wie lang diese Pause dauert, bestimmen Sie.
Ihr Set auf einen Blick
- Drei vollständige Lesebücher: La Bûche Parfaite, Le Marché de Noël und Le Noël des voisins.
- 30 Weihnachtsgeschichten: je zehn miteinander verbundene Erzählungen pro Band.
- Frank-Lesemethode A1–A2: deutsche Übersetzungen und Erklärungen direkt in den französischen Passagen.
- Französische Wiederholung: derselbe Abschnitt anschließend ohne die eingefügten Hilfen.
- Drei unterschiedliche Schauplätze: Touraine, Colmar und Charente.
- Humor und Wärme: Familienleben, kulinarischer Ehrgeiz und ein sehr lebhaftes Miteinander.
Wo möchten Sie Ihren französischen Dezember beginnen?
Antoine hat eine neue Idee. Mamie Odile wartet auf ihre Familie. Und in der Rue des Tilleuls wird gerade vermutlich noch eine weitere Lichterkette bestellt.
Wählen Sie den Band, auf den Sie am neugierigsten sind. Innerhalb jedes Buches begleiten Sie die Figuren am besten von der ersten Geschichte an. Entdecken Sie Weihnachten in Frankreich – mit Humor, vertrauten Gesichtern und deutscher Hilfe direkt im Text.
Antoine Mareschal était pâtissier à Beaumont-sur-Loire (Antoine Mareschal war Konditor in Beaumont-sur-Loire; pâtef — Teig), un petit village de Touraine (einem kleinen Dorf in der Touraine /Landschaft an der Loire um die Stadt Tours/), depuis quinze ans (seit fünfzehn Jahren; anm). Sa boutique (sein Laden), « Le Fournil d’Antoine » (« Le Fournil d’Antoine » /Antoines Backstube/; fourm — Ofen), se trouvait entre la boucherie de monsieur Grenot (lag zwischen der Metzgerei von Herrn Grenot; se trouver — sich befinden, liegen) et le salon de coiffure de Sylvie (und dem Friseursalon von Sylvie; salon de coiffurem — Friseursalon; coiffuref — Frisur). C’était une bonne place (das war eine gute Lage; placef — Platz, Stelle). Les gens qui attendaient leur viande (die Leute, die auf ihr Fleisch warteten; attendre; viandef) regardaient ses gâteaux (sahen sich seine Kuchen an). Les femmes qui sortaient de chez Sylvie (die Frauen, die aus Sylvies Salon kamen: „die von bei Sylvie hinausgingen“; sortir — hinausgehen; chez qn — bei jdm.) avec une nouvelle coiffure (mit einer neuen Frisur) avaient toujours envie d’un éclair au chocolat (hatten immer Lust auf ein Eclair mit Schokolade; avoir envie de qc — Lust auf etw. haben; éclairm — Blitz; /hier:/ Eclair; à — an, zu, mit /in Speisenamen/).
L’annonce du concours
Antoine Mareschal était pâtissier à Beaumont-sur-Loire, un petit village de Touraine, depuis quinze ans. Sa boutique, « Le Fournil d’Antoine », se trouvait entre la boucherie de monsieur Grenot et le salon de coiffure de Sylvie. C’était une bonne place. Les gens qui attendaient leur viande regardaient ses gâteaux. Les femmes qui sortaient de chez Sylvie avec une nouvelle coiffure avaient toujours envie d’un éclair au chocolat.


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