Le Marché de Noël – Der Weihnachtsmarkt A1-A2

Gaëlle Chassagne
Moderne Lektüre + Frank-Lesemethode A1-A2

Price range: 7,99 € through 19,99 €

Includes MwSt.

Seitenanzahl: 116
Buchformat: 14,5 x 21,0 cm

Mamie Odile hat schon reserviert. Ihre Familie erfährt es beim Essen.

Beim Sonntagsessen in Colmar hat Mamie Odile eine Ankündigung: Dieses Jahr wird die Familie einen eigenen Stand auf dem Weihnachtsmarkt betreiben. Der Platz ist bereits reserviert. Die Aufgaben sind verteilt. Und dass irgendjemand keine Zeit haben könnte, gehört offenbar nicht zu ihrem Plan. Schließlich backt sie seit fünfzig Jahren Bredele – die kleinen elsässischen Weihnachtsplätzchen, für die längst die Nachbarschaft an ihre Tür klopft.

Le Marché de Noël erzählt in zehn zusammenhängenden französischen Geschichten, was aus dieser Idee wird. Die Familie Muller zieht mit Plätzchen, Glühwein und reichlich guten Vorsätzen auf die place des Dominicains. Dort stellt sich heraus: Einen Weihnachtsmarkt zu besuchen ist wunderbar. Einen eigenen Stand zu führen ist noch einmal etwas ganz anderes.

Der Glühwein duftet. Das Dach macht Sorgen.

François ist Ingenieur. Trotzdem bringt ihn der Aufbau einer kleinen Holzhütte ohne Anleitung an seine Grenzen. Sein Sohn Antoine übernimmt den Glühwein nach dem Rezept des Großvaters und erlebt, wie schnell ein guter Verkaufstag eine sehr klebrige Wendung nehmen kann. Élise kümmert sich um Dekoration und soziale Medien. Leider ist nicht jeder Moment, den sie filmen möchte, ihrer Familie auch angenehm.

Catherine hält mit Mamie Odile die Plätzchenproduktion in Gang. Nebenan verkauft ein neuer Konkurrent aufwendig verpackte Weihnachtskekse. Mamie Odile hat dazu eine sehr klare Meinung. Und wenn eine Schulklasse zum Plätzchenbacken kommt, verteilt sich die Weihnachtsfreude bald in Form von Mehl auf erstaunlich vielen Oberflächen.

Auch das Wetter spielt nicht immer mit. Ein heftiger Wind fegt über den Platz. An einem anderen Tag fallen die Lichter aus. Und zwischen Kasse und Plätzchentüten tauchen kleine Nachrichten auf, unterschrieben mit einem einzigen Buchstaben. Wer steckt dahinter? Auch in einem vollen Marktstand bleibt Platz für ein Geheimnis.

Ein kleines Stück elsässische Weihnachtszeit

Zwischen Fachwerkhäusern, Holzbuden und dem Duft von Zimt und Orangen lernen Sie eine Familie kennen, die sehr unterschiedlich an Probleme herangeht. Mamie Odile entscheidet. François rechnet und organisiert. Antoine improvisiert. Élise sieht die Geschichte hinter dem Missgeschick. Catherine packt an. Gerade diese Mischung macht den gemeinsamen Advent so unterhaltsam.

Die Wärme entsteht dabei in den kleinen Begegnungen: beim Gespräch mit einem Kunden, bei der Hilfe vom Nachbarstand oder wenn jemand trotz aller Arbeit Zeit für einen anderen Menschen findet. Das Buch verbindet Weihnachtsstimmung mit schlagfertigen Dialogen und einer Großmutter, deren Entschlossenheit man nur schwer widerstehen kann.

Französisch lesen mit der Frank-Lesemethode

Diese Ausgabe ist für A1–A2 gedacht und begleitet Sie beim Lesen mit deutschen Verständnishilfen direkt im französischen Text. Sie begegnen einem Wort oder einer Wendung in der Geschichte und finden die passende Hilfe unmittelbar dabei. So können Sie den Sinn einer Szene erschließen, während die Handlung vorangeht.

Nach dem Abschnitt mit Hilfen folgt derselbe französische Text ohne die Hilfen. Sie lesen die vertraute Passage noch einmal und können sich stärker auf das Französische konzentrieren. Das Geschehen ist bereits bekannt; nun rücken Formulierungen und Dialoge in den Vordergrund. Beide Leseschritte gehören zusammen.

Zehn Geschichten, die Lust aufs Weiterlesen machen

Die einzelnen Geschichten geben Ihrer Lektüre überschaubare Etappen. Gleichzeitig begleiten Sie dieselben Figuren weiter: vom Entschluss für den Marktstand über die ersten Verkaufstage bis zur Weihnachtszeit. Sie müssen sich daher nicht für jede Geschichte in eine völlig neue Welt einfinden. Familie, Nachbarn und Schauplatz werden vertraut, während immer neue kleine Schwierigkeiten auftauchen.

Das passt zu einem ruhigen Leseabend ebenso wie zu einer kurzen Pause. Sie bestimmen das Tempo, lesen eine Passage erneut oder bleiben einfach noch ein wenig bei den Mullers.

Für wen ist diese Ausgabe gedacht?

  • Für Leserinnen und Leser mit ersten Französischkenntnissen auf A1–A2.
  • Für Wiedereinsteiger, die beim Lesen unmittelbare deutsche Unterstützung schätzen.
  • Für Menschen, die Weihnachtsmärkte, das Elsass und warmherzige Familiengeschichten mögen.
  • Als Lektüre für die eigene Adventszeit oder als Geschenk für jemanden, der Französisch lernt.

Besuchen Sie den Weihnachtsmarkt der Familie Muller. Mamie Odile hat alles vorbereitet. Jedenfalls ist sie davon überzeugt.

Tout a commencé en septembre (alles fing im September an; septembrem), pendant le déjeuner du dimanche (beim Mittagessen am Sonntag; pendant — während).

La famille Muller était réunie autour de la grande table (die Familie Muller war um den großen Tisch versammelt; réunir — versammeln, vereinen; autour de — um … herum), dans la maison à colombages de Colmar (in dem Fachwerkhaus in Colmar; maison à colombagesf — Fachwerkhaus; colombagem — Fachwerk). Le père, François, coupait une tarte flambée (der Vater, François, schnitt einen Flammkuchen auf; tarte flambéef — Flammkuchen; flamber — flammen, flambieren). La mère, Catherine, servait du riesling (die Mutter, Catherine, schenkte Riesling ein; servir — servieren, einschenken). Le fils aîné, Antoine, vingt-quatre ans (der ältere Sohn, Antoine, vierundzwanzig Jahre alt; aîné — älter, erstgeboren; anm), parlait de son travail à la brasserie (sprach über seine Arbeit in der Brasserie; brasserief — Brauerei, Bierlokal). La fille, Élise, vingt et un ans (die Tochter, Élise, einundzwanzig), regardait son téléphone (schaute auf ihr Handy). Et Mamie Odile, quatre-vingts ans (und Oma Odile, achtzig; quatre-vingts — achtzig: „vier Zwanziger“), petite (klein), énergique (energisch) et redoutable (und gefürchtet; redoutable — furchterregend, gefürchtet; redouter — fürchten), avait une annonce à faire (hatte etwas zu verkünden: „hatte eine Ankündigung zu machen“).

L’idée de Mamie Odile

Tout a commencé en septembre, pendant le déjeuner du dimanche.

La famille Muller était réunie autour de la grande table, dans la maison à colombages de Colmar. Le père, François, coupait une tarte flambée. La mère, Catherine, servait du riesling. Le fils aîné, Antoine, vingt-quatre ans, parlait de son travail à la brasserie. La fille, Élise, vingt et un ans, regardait son téléphone. Et Mamie Odile, quatre-vingts ans, petite, énergique et redoutable, avait une annonce à faire.

Reviews

There are no reviews yet.

Be the first to review “Le Marché de Noël – Der Weihnachtsmarkt A1-A2”

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Withdrawal of Contract