El Belén Más Grande del Mundo – Die größte Weihnachtskrippe der Welt A1-A2
Alles beginnt mit einem Kamel. Dann wird Weihnachten zur Frage der Ehre. Don Rafael hat für seine Krippe eine neue Figur gekauft: vierzig Zentimeter groß, handbemalt und unübersehbar. Sein Nachbar Don Paco sieht sie durchs Fenster. Kurz darauf macht er sich auf den Weg zum Krippenladen. Für ihre Frauen ist klar: Dieser Dezember wird wieder lang.
In El Belén Más Grande del Mundo – Die größte Weihnachtskrippe der Welt lässt Ricardo Melero zwei Rentner in Sevilla um die beeindruckendste Weihnachtskrippe wetteifern. In der Calle Esperanza sind die Krippen durch die offenen Fenster zu sehen. Was als vertraute Nachbarschaftsrivalität beginnt, wächst mit jedem Einkauf: weitere Kamele, Figuren, ein Berg und immer neue Einfälle. Der Platz im Wohnzimmer wird dabei nicht größer.
Die zehn kurzen Geschichten verfolgen, wie aus einem kleinen Vergleich ein ganzes Weihnachtsprojekt wird. Auch die Nachbarschaft, ein Enkelbesuch und moderne Technik mischen mit. Zwischen Stolz und Bastelideen behalten Doña Carmen und Doña Lola einen klaren Blick für die Folgen. Der Humor lebt von der wachsenden Größe der Krippen und dem sehr menschlichen Wunsch, dem Nachbarn eine Kleinigkeit voraus zu sein.
Diese Ausgabe: Frank-Lesemethode, Niveau A1–A2. Spanische Textabschnitte stehen zunächst mit deutscher Übersetzung und Erläuterungen zu Wörtern, Wendungen und Grammatik. Danach folgt der jeweilige Abschnitt erneut auf Spanisch, ohne die eingefügten Hilfen. So lässt sich eine Szene erst erschließen und anschließend zusammenhängend lesen. Die Erklärungen beziehen sich auf den konkreten Satz und machen auch den Humor der Gespräche nachvollziehbar.
Eine spanische Weihnachtslektüre in zehn überschaubaren Teilen: mit Nachbarn, die sich seit Jahren kennen, einer sehr sichtbaren Konkurrenz und einem Kamel, dessen Anschaffung mehr bewirkt als geplant.
Don Rafael tiene setenta y dos años (Don Rafael ist zweiundsiebzig: „hat zweiundsiebzig Jahre“; donm — Herr /respektvolle Anrede vor dem Vornamen/), el pelo blanco (/hat/ weißes Haar) y las manos grandes de un hombre (und die großen Hände eines Mannes) que ha trabajado toda su vida (der sein ganzes Leben gearbeitet hat). Vive en una calle tranquila (/er/ wohnt in einer ruhigen Straße) del barrio de Triana, en Sevilla (im Viertel Triana /traditionsreiches Viertel am Westufer des Guadalquivir/ in Sevilla), con su mujer, doña Carmen (mit seiner Frau Doña Carmen; doñaf — Frau /respektvolle Anrede vor dem Vornamen/), y un gato gordo llamado Paquito (und einem dicken Kater namens Paquito /Koseform von Paco/; llamar — rufen, nennen).
Todo empezó con un camello
Don Rafael tiene setenta y dos años, el pelo blanco y las manos grandes de un hombre que ha trabajado toda su vida. Vive en una calle tranquila del barrio de Triana, en Sevilla, con su mujer, doña Carmen, y un gato gordo llamado Paquito.


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